Sonnenschein im Probweekend

An einem schon fast sommerlichen Samstag machten wir uns auf ins Muotathal, um zwei Tage an alten und neuen Lieder zu feilen. Damit wir auch ein bisschen was vom schönen Wetter geniessen konnten, probten wir draussen an der Sonne. Durch die, natürlich nuur schönen, Töne lockten wir schon bald ein paar Einheimische an, die unseren Klängen lauschten. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen und überliessen einem jungen Schwyzer die Trillerpfeiffe um die Rasselbande zu dirigieren. Schnell war klar, dass wir ihn engagieren würden und auch Waldi sah ein, dass seine Tage als Spiili gezählt waren... :-)

Der kleine hatte aber irgendwie keine Lust unsere Truppe mehr als ein Lied zu übernehmen, unverständlich für uns! :-)

Somit bekam Waldi seinen Job wieder und wir mussten wieder nach seiner Pfeiffe tanzen! Damit auch unsere „Stiften“ üben konnten spielten wir die gewohnten Lieder und verschoben uns später ins Haus um an den neuen zu feilen.

Bei neuen Stückli ist natürlich immer viel Geduld gefragt und so übten wir fleissig an den neuen Tönen und Schläge.

Doch auch jeder schöne Probesamstag geht mal zu Ende und so durften wir uns am Abend dem gemütlichen Teil widmen. Rita und René zauberten uns das schon fast traditionelle Fondue Chinoise auf die Tische und ab dann hiess es essen, essen essen (jaa natürlich gabs auch den ein oder anderen guten Tropfen dazu).

Der restliche Abend wurde dann mit viel lachen, spielen und spannenden (lustigen) Diskussionen verbracht. Es wurde auf Becher gehauen, die Werwölfe gesucht und hoch interessante Studien durchgeführt... :-)

Am nächsten Morgen hiess es dann für manche; „der frühe Vogel fängt den Wurm“. Frisch geduscht und voller Motivation trafen wir uns am Frühstücksbuffet, das wiederum liebevoll von unseren zwei Küchenengeln angerichtet wurde.

Gestärkt fingen wir an und machten uns schon bald an ein ganz neues Lied. So hiess es also wieder, Lippen spitzen, die Hände entspannen und „hopp de Bäse“ :-)

Nachdem wir das Lied in der Theorie studiert hatten, taten sich die einzelnen Register zusammen und feilten an ihren Parts. Man sah unserem Spili im Gesicht an, dass das Lied auf gutem Weg war.

Jedoch hörten wir auch seinen Bauch knurren und somit konnten wir bei diesem Lärm nicht mehr weiter proben! :-) Rita und René verköstigten uns mit feinen „Ghackets mit Hörnli“ und natürlich fehlte auch das „Öpfelmues“ nicht. Es war wunderbar!

Nach der Mittagspause wollten wir jetzt aber hören wie der „Frischling“ so mit der ganzen Musik klang. Und wieder strahlte Waldi über alle vier Backen – nur so kurz geprobt und schon „fägts“!! Da gab es nur einen Kommentar dazu; „Alles geili Sieche!“

Somit war dies ein krönender Abschluss eines erfolgreichen und lustigen Weekend. Ob es sich gelohnt hat werdet ihr spätestens an der Fasnacht hören.

Checkt unsere Termine ab, damit ihr auch ja kommen könnt! :-)

Bis dahin, herzlichst

Eure Präsine


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