Das Jahr 2015 scheint ein Jubiläumsjahr zu sein, nach dem Jubiläumsfest der Walliser waren wir am 24.01.2015 bereits wieder zu einem Jubiball eingeladen. Die Guggemusig Art-Rose feierte ihr 35-Jähriges bestehen. Bei Schneegestöber trudelten wir bereits um 19.00 Uhr in Thalwil ein. Die Auftrittszeit war noch offen, da noch ausgelost wurde. Die Auslosung wurde kreativ eingeleitet, so musste von jeder Gugge ein Vertreter zu einem kleinen Contest antreten. Die Aufgabe bestritt für uns Mike und er musste folgende Aufgaben lösen; ein Bier austrinken, in das Kafizelt spurten, dort einen Pingpongball auf einem Löffel wieder nach drin transportieren und an der Shotbar eine sieben Würfeln. Mike erledigte alles mit Bravour und kam als Erster am Ziel an (ohne zu schummeln wie Andere, jedoch mit einem kleinen Zusammenstoss der auf die Rippen ging).
Leider war es nicht so, dass der Erste die Zeit aussuchen durfte, sondern einfach als Erster das Los ziehen durfte. Und der Fluch ging weiter, wir zogen die letzte Spielzeit um 00.45 Uhr. Tja, was will man machen, die Trubis haben wohl einfach kein Losglück.

Wir verbrachten somit den Abend mit essen, trinken, Party machen oder halt einfach warten. Wir liessen es uns natürlich nicht nehmen und rockten das kleine Aussenzelt als die Gugge aus Bern ein Ständchen spielte. Wir tanzten im Kreis, sangen und hüpften auf den Bänken. Einige hüpften so fest, dass sie es schafften den Bank zum einknicken zu bringen. Als die herum stehenden sahen, dass es allen gut ging war das Gelächter natürlich gross.
Als es dann endlich so weit war und wir auftraten, war es leider so, dass nicht mehr ganz so viel Publikum da war. Wir gaben aber für die Dagebliebenen natürlich alles und wollten auch für die Jubilaren einen guten Auftritt zeigen.
Danach gab es für die Einen noch einen „Schlummi“ und für die Anderen hiess es, raus ins Schneegestöber nach Hause.

Nach diesem ruhigen Wochenende, starteten wir am 30.01.2015 unseren ersten Umzug der Guggemusig Vollgashöckler in Hedingen. Die Vorzeichen waren schwierig, hatten wir doch ein paar Kranke und Angeschlagene zu verzeichnen. Auch unter den Kranken war unser Spielleiter Waldi und somit sprang Fitzi als „Tüüfel im rote Chleid“ ein.
Die Nervosität auf den ersten Umzug der Saison spiegelte sich musikalisch wieder und so war es eine sehr bescheidene Leistung, die wir ablieferten. Alle waren froh als wir die Route durch das Dorf beendet hatten.
Diesmal wussten wir um welche Zeit wir spielen durften, was jedoch wieder eher spät war (01.15Uhr). Zwischendurch durften wir noch ein Ständchen auf der Aussenbühne spielen  und Frau Holle hatte solche Freude, dass sie direkt die Kissen ausschüttelte. Die anderen Gastguggen machten jedoch ebenso Stimmung und so konnten wir musikalisch den verpatzten Umzug vom Nachmittag wieder wett machen. Die Zeit verbrachten wir danach mit den üblichen Aktivitäten, langsam sind wir es ja gewohnt die Zeit zu überbücken.
Bruno, ein Mitglieder der Säuligugger aus Affoltern, verzückte uns das Abendessen mit einem Striptease und Fabi nutzte die Gelegenheit und verpasste ihm sogleich ein Tattoo auf den Bauch. Er wird wohl noch ein paar Tage mit einem Zebra auf dem Körper rumlaufen. :-)
Da unserer Presine am Nachmittag noch lauthals alle gebeten hat, nicht zu viel zu trinken, da wir ja ein bisschen angeschlagen sind, waren natürlich die Meisten zum Auftritt mehr oder weniger nüchtern – bis auf die Präsine selbst. Jaja, man sollte den Mund manchmal nicht zu voll nehmen... :-)
Jedoch waren alle voll Spielfähig und das Publikum auch noch voll da und somit war unser Auftritt super und machte Spass. So gingen wir müde aber glücklich wieder Richtung Wädenswil nach Hause. Wer Pech hatte, wurde auf dem Heimweg noch von der Polizei angehalten. Wohl hatten diese aber nach drei Autos mit den gleichen, geschminkten Gesichtern keine Lust mehr und so konnten die Meisten durchfahren.
Wer jedoch angehalten wurde, durfte erzählen wo er herkam und unsere Dani sagte zu dem Polizisten, auf die Frage ob sie an der Fasnacht gewesen war; „Ja klar, ich gah eigentlich sälte so gschminkt uf Züri in Usgang. :-) Schlagfertig muss man sein :-)

Am nächsten Tag ging es früh wieder los (zum Glück nicht schon um 10.00Uhr, gäll Schlegi) da wir an den Bezirkszumzug nach Schindellegi gingen. Schön ist es ja schon wenn es schneit, für einen Umzug aber eher unvorteilhaft.
Wieder hiess es warten, warten, warten. Wir hatten die Nummer 43 von 48 Gruppen und der Umzug ging nicht ganz so schnell vorwärts wie man es sich erhofft hatte. So wurde aus unseren Tribal-Zebras bald mal so was wie Schneezebras. Als wir schon fast erfroren waren, ging es los und es hatte sogar noch viele unermüdliche Zuschauer am Strassenrand.
Da es auch noch windete, war das ganze für alle wohl eher ungemütlich und auch unsere Fahnenträgerin musste in der Hälfte des Umzuges den Fahnen unter die Arme nehmen, da sie ansonsten wohl damit weggeflogen wäre.
Nach dem Umzug stand noch ein Auftritt bei der Kirche an und wir waren – wen wunderts – natürlich wieder die Letzten. :-) Wir freuten uns aber sehr, dass bei unserem Auftritt noch viele unserer Fans da waren und uns anfeuerten. Danke dafür!!
An diesem Abend waren wohl alle froh wieder in die warme Stube zu kommen und das Wochenende gemütlich ausklingen zu lassen.

Dieses Wochenende steht bereits wieder ein Jubiläumsfest an, wir sind eingeladen bei der Scarnuzzer Gugga in Cazis. Dort waren wir vor zwei Jahren und haben es als sehr gutes Fest in Erinnerung. Auch freuen wir uns bereits jetzt auf den Sonntag, wo wir wieder ins Skigebiet gehen, um zu spielen.
Danach folgen die zwei letzten Fasnachtswochenenden dieser Saison, schaut doch kurz nach wo wir sind, wir würden uns freuen euch zu sehen.

Bis dahin, Grüssen wir herzlichst.
Eure Trubis


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